Die Zitatejägerin
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Samstag, 4. Februar 2012
Der vierte Weltkrieg wird mit Steinen und Stöcken geführt werden …
… wer hat das gesagt, Kumi Naidoo, Einstein, Preston William Slosson? Die Antwort finden Sie hier http://juttas-zitateblog.blogspot.com/2011/03/einstein-die-moglichen-waffen-im-4.html
Freitag, 22. Juli 2011
Neues aus der Rubrik „Das haben sie so nicht gesagt“: Einstein, der liebe Gott und der Würfel
Eines der berühmtesten Zitate (und auch eines der kürzesten) lautet:
„Gott würfelt nicht“*
„God does not play dice with the universe“ (auch „I cannot believe that god plays dice with the cosmos“; „I shall never believe that God plays dice with the universe“)
und stammt, so heißt es, von Albert Einstein.
Aber an diesen drei Wörtern stimmt manches nicht. Abgesehen davon dass Einstein sie so nicht gesagt hat, spricht er in der Originalversion nicht von Gott oder gar dem „lieben Gott“, auch wenn er gern diesen Terminus benutzte, sondern schlicht und ergreifend vom – „Alten“. Er stellt auch nicht fest, dass dieser würfelt, sondern er ist überzeugt davon. Und nur selten wird angemerkt, dass das Zitat die Kurzform eines anderen Zitats ist.
Denn das Originalzitat stammt aus einem Brief Einsteins an Max Born vom 4. 12. 1926:
Auch dass Niels Bohr, als er von Einsteins Aussage gehört hatte, gesagt haben soll – um nur drei Beispiele zu nennen, im Internet kursieren noch mehr Antworten – „Einstein, hör auf Gott zu sagen, was er mit seinen Würfeln machen soll", „Einstein, schreiben Sie Gott nicht vor, was er zu tun hat („Albert, stop telling God what He can do“ oder auch „Der wahre Gott lässt sich nicht sagen, was er tun soll“, ist nicht belegt. Belegt durch Werner Heisenberg ist jedoch eine andere Erwiderung Bohrs:
Belegt ist auch die Antwort Bohrs auf einen Brief Einsteins viele Jahre später, und zwar vom 4. 4. 1949, in dem dieser schreibt:
„God not only plays dice but also sometimes throws them where they cannot be seen“ (auch „Not only does God play dice, He sometimes throws them where they cannot be seen“)
„Gott würfelt nicht nur, er wirft die Würfel sogar manchmal so, daß man sie nicht sehen kann“ (zu gut Deutsch: „Gott würfelt nicht nur, er schummelt sogar“)
Korrekt hat er gesagt:
In diesen Zusammenhang passt auch, wie einer der Protagonisten in Friedrich Dürrenmatts Roman Justiz seine Billardleidenschaft erklärt:
**Dass dieses Zitat von einem Studenten namens Mathias Stahnke stammt, ist natürlich auch nur ein Gerücht.
„Gott würfelt nicht“*
„God does not play dice with the universe“ (auch „I cannot believe that god plays dice with the cosmos“; „I shall never believe that God plays dice with the universe“)
und stammt, so heißt es, von Albert Einstein.
Aber an diesen drei Wörtern stimmt manches nicht. Abgesehen davon dass Einstein sie so nicht gesagt hat, spricht er in der Originalversion nicht von Gott oder gar dem „lieben Gott“, auch wenn er gern diesen Terminus benutzte, sondern schlicht und ergreifend vom – „Alten“. Er stellt auch nicht fest, dass dieser würfelt, sondern er ist überzeugt davon. Und nur selten wird angemerkt, dass das Zitat die Kurzform eines anderen Zitats ist.
Denn das Originalzitat stammt aus einem Brief Einsteins an Max Born vom 4. 12. 1926:
Die Quantenmechanik ist sehr achtung-gebietend. Aber eine innere Stimme sagt mir, daß das noch nicht der wahre Jakob ist. Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher. Jedenfalls bin ich überzeugt, daß der nicht würfelt.
(In Albert Einstein, Hedwig und Max Born; kommentiert von Max Born: Briefwechsel 1916–1955. Rowohlt 1972, S. 98)
Quantum mechanics is very impressive. But an inner voice tells me that it is not yet the ‘true Jacob’. The theory says a lot, but does not bring us closer to the secret of the Old One. I am at all events convinced that He is not playing at dice.Die Version „… bringt sie uns doch nicht näher“, wie bei Wikipedia u. a. angegeben, ist also falsch, ebenso dass der Brief an Niels Bohr gerichtet war, wie Wikipedia ebenfalls vermutet. Allerdings kann man die Namen Bohr und Born leicht verwechseln …
(Zitiert nach Jagdish Mehra und Helmut Rechenberg: The Historical Development of Quantum Theory: The Completion of Extensions of Quantum Mechanics 1926–1941. Springer 2001, S. 54)
Auch dass Niels Bohr, als er von Einsteins Aussage gehört hatte, gesagt haben soll – um nur drei Beispiele zu nennen, im Internet kursieren noch mehr Antworten – „Einstein, hör auf Gott zu sagen, was er mit seinen Würfeln machen soll", „Einstein, schreiben Sie Gott nicht vor, was er zu tun hat („Albert, stop telling God what He can do“ oder auch „Der wahre Gott lässt sich nicht sagen, was er tun soll“, ist nicht belegt. Belegt durch Werner Heisenberg ist jedoch eine andere Erwiderung Bohrs:
„Gott würfelt nicht“, das war ein Grundsatz, der für Einstein unerschütterlich feststand, an dem er nicht rütteln lassen wollte. Bohr konnte darauf nur antworten: „Aber es kann doch nicht unsere Aufgabe sein, Gott vorzuschreiben, wie Er die Welt regieren soll.– Angeblich sollen findige Journalisten, die immer nach griffigen Formulierungen suchen, den Slogan erfunden haben, aber vielleicht war es ja Heisenberg, der ihn prägte. –
(In Werner Heisenberg: Der Teil und das Ganze. Piper 1969, S. 115)
Belegt ist auch die Antwort Bohrs auf einen Brief Einsteins viele Jahre später, und zwar vom 4. 4. 1949, in dem dieser schreibt:
Jedenfalls ist dies eine der Gelegenheiten, die nicht von der bangen Frage abhängt, ob Gott wirklich würfelt und ob wir an einer der physikalischen Beschreibung zugänglichen Realität festhalten sollen oder nicht.Bohr schrieb am 11. 4. 1949 zurück:
(In Niels Bohr: Collected Works: Foundations of Quantum Physics II (1933–1958), Bd. 7; hrsg. von Jørgen Kalckar. Elsevier 1996, S. 435f.)
Vielen Dank für Ihre freundlichen Zeilen. Es war für uns alle eine grosse Freude, anlässlich Ihres Geburtstages unseren Gefühlen Ausdruck zu geben. Um in demselben scherzhaften Tone zu sprechen, kann ich nicht umhin, über die bangen Fragen zu sagen, dass es sich meines Erachtens nicht darum handelt, ob wir an einer der physikalischen Beschreibung zugänglichen Realität festhalten sollen, sondern darum, den von Ihnen gewiesenen Weg weiter zu verfolgen und die logischen Voraussetzungen für die Beschreibung der der Realitäten zu erkennen. In meiner frechen Weise möchte ich sogar sagen, daß niemand – und nicht einmal der liebe Gott selber – wissen kann, was ein Wort wie würfeln in diesem Zusammenhang heißen soll.Stephen Hawking hat natürlich auch etwas zu Einsteins Würfel zu sagen:
(ebenda, S. 435f.; englische Übersetzung siehe S. 281f.; Orginalschreiben Bohrs siehe http://www.psiquadrat.de/downloads/bohr49_to_einstein.pdf)
„God not only plays dice but also sometimes throws them where they cannot be seen“ (auch „Not only does God play dice, He sometimes throws them where they cannot be seen“)
„Gott würfelt nicht nur, er wirft die Würfel sogar manchmal so, daß man sie nicht sehen kann“ (zu gut Deutsch: „Gott würfelt nicht nur, er schummelt sogar“)
Korrekt hat er gesagt:
So Einstein was wrong when he said, „God does not play dice“. Consideration of black holes suggests, not only that God does play dice, but that He sometimes confuses us by throwing them where they can't be seen.
(In Stephen Hawking und Roger Penrose: The Nature of Space and Time. Princeton University Press 2000, S. 26; man beachte das hübsche Fotos dazu!)
So hat es den Anschein, als habe Einstein sich gleich doppelt geirrt, als er sagte: „Der liebe Gott würfelt nicht.“ Die Teilchenemission aus Schwarzen Löchern scheint den Schluß nahezulegen, daß Gott nicht nur manchmal würfelt, sondern die Würfel auch gelegentlich an einen Ort wirft, wo man sie nicht sehen kann.Und an anderer Stelle:
(In Stephen Hawking: Einsteins Traum: Expeditionen an die Grenzen der Raumzeit. Rowohl 1993, S. 110; http://www.ebiblioteca.freei.me/download/astronomy/stephen_hawking_-_einsteins_traum.pdf)
… But all the evidence indicates that God is an inveterate gambler and that He throws the dice on every possible occasion.Einen Beleg für „Evidently, God not only plays dice but plays blind-folded, and, at times, throws them where you can’t see them“ habe ich nicht gefunden (für den genauen Quellennachweis wäre ich dankbar).
(In Stephen Hawking: Black Holes and Baby Universes and Other Essays. Bantam Books 1994, S. 70)
… Doch alles spricht dafür, daß Gott ein unverbesserlicher Spieler ist und bei jeder sich bietenden Gelegenheit würfelt. (Einsteins Traum, S. 64; http://www.ebiblioteca.freei.me/download/astronomy/stephen_hawking_-_einsteins_traum.pdf)
In diesen Zusammenhang passt auch, wie einer der Protagonisten in Friedrich Dürrenmatts Roman Justiz seine Billardleidenschaft erklärt:
„Einstein war der Meinung, Gott würfle nicht“, sagte er dann. „Er hat recht, Gott würfelt nicht. Er spielt Billard. Er gibt den ersten Stoss und die Welt setzt sich in Bewegung.“Einstein hat seinen Grundsatz, dass Gott nicht würfelt, die Physik also keinen Zufall kennt, noch einmal aufgegriffen, und zwar in einem Brief an Cornelius Lanczos vom 21. 3. 1942:
(Zitiert nach Bernhard Auge: Friedrich Dürrenmatts Roman „Justiz“: Entstehungsgeschichte, Problemanalyse, Einordnung ins Gesamtwerk. LIT Verlag 2004 S. 176)**
… Sie sind der einzige mir bekannte Mensch, der dieselbe Einstellung zur Physik hat wie ich: Glaube an Erfassbarkeit der Realität durch logisch Einfaches und Einheitliches. … Es scheint hart, dem Herrgott in seine Karten zu gucken. Aber dass er würfelt und sich „telepathischer“ Mittel bedient (wie es ihm von der gegenwärtigen Quanten-Theorie zugemutet wird), kann ich keinen Augenblick glauben.Aber vielleicht gehen Einsteins berühmte Worte auch auf ein Zitat Henri Poincarés aus dem Jahr 1914 zurück:
… (Y)ou are the only person known to me who holds the same orientation to physics a I: belief in the comprehensibility of reality through something logically simple and unified. … It appears difficult to peek into the cards of the Lord God. But that He rolls dice or makes use of "telepathic" means (as is imputed to Him by the present-day quantum theory) is something I cannot believe for one instant.
(Beide Zitate in Robert Davis: Cornelius Lanczos, Collected Published Papers With Commentaries. College of Physical and Mathematical Sciences, North Carolina State University, 1998, S. 19; weitere Quellen siehe J. David Brown et al. (Hrsg.): Proceedings of the Cornelius Lanczos International Centenary Conference, 1994, S. xliii, Fußnote 40)
Jede Erscheinung, und sei sie noch so unbedeutend, hat ihre Ursachen, und ein unendlich umfassender Geist, der über die Gesetze der Natur unendlich genau unterrichtet ist, hätte sie seit Anfang der Welt voraussehen können. Wenn ein solcher Geist existierte, könnte man sich mit ihm nicht auf ein Glücksspiel einlassen."*Das Problem bei dem Zitat ist, dass Einsteins Aussage zu vereinfacht wiedergegeben wurde und dadurch missbraucht werden kann. So gilt es für Kreatonisten und Anhängern des „Intelligent Design“ als Beweis für ihre Hypothesen.
(In Henri Poincaré: Wissenschaft und Methode. Teubner 1914, S. 53)
**Dass dieses Zitat von einem Studenten namens Mathias Stahnke stammt, ist natürlich auch nur ein Gerücht.
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Samstag, 16. Juli 2011
Über Einsteins Worte „Wer sich nicht mehr wundern und in Ehrfurcht verlieren kann, ist seelisch bereits tot“
Neulich las ich bei Twitter ein Zitat Albert Einsteins:
„Wer sich nicht mehr wundern und in Ehrfurcht verlieren kann, ist seelisch bereits tot.“
Das hat Einstein aber wieder schön gesagt, dachte ich, und mein Jagdinstinkt erwachte. So manches, was man ihm zuschreibt, hat er nicht gesagt, und so manches wird falsch wiedergegeben, man schaue sich nur die Diskussion über seine Zitate auf der deutschen Wikiquote oder die ihm fälschlich zugeschriebenen Zitate auf der englischen Wikiquote an.
Ich durchforstete also erst einmal Einsteins Mein Weltbild, weil dort viele seiner Zitate abgedruckt sind. Nichts. Als nächstes versuchte ich es über die Google-Büchersuche. Dort fand ich es, allerdings nicht in einem Buch Einsteins. Das nutzte mir nix. Also goggelte ich ganz normal, aber in Zitatensammlungen findet man so gut wie nie eine Quelle (und oft genug auch nicht die richtige Version). Allerdings fand ich nach und nach den Text, aus dem das Zitat stammen soll:
Das tiefste und erhabenste Gefühl, dessen wir fähig sind, ist das Erlebnis des Mystischen. Aus ihm allein keimt wahre Wissenschaft. Wem dieses Gefühl fremd ist, wer sich nicht mehr wundern und in Ehrfurcht verlieren kann, der ist seelisch bereits tot. Das Wissen darum, daß das Unerforschliche wirklich existiert und daß es sich als höchste Wahrheit und strahlendste Schönheit offenbart, von denen wir nur eine dumpfe Ahnung haben können – dieses Wissen und diese Ahnung sind der Kern aller wahren Religiosität. In diesem Sinne, und in diesem allein, zähle ich mich zu den echt religiösen Menschen.*Ein bisschen wunderte ich mich allerdings über die unterschiedlichen Zitierungen wie
„Diese Überzeugung ist der Kern echter Religiosität“,
„… dieses Wissen und diese Ahnung sind der Kern aller wahren Forschungen“,
„… dieses Wissen und diese Ahnung sind der Kern dieses Wissens“,
„… dies Wissen und Fühlen macht wahre Religiosität aus; in diesem Sinn und nur in diesem gehöre ich zu den tief religiösen Menschen.“
Aber das nutzte mir auch nichts, weil es nicht in einem der Bücher Einsteins stand. Also gab ich einige der neuen Stichwörter ein, die ich in dem Text gefunden hatte, wie Religiosität, Mystischen, Kern usw., weil ich schon ahnte, dass ich mit den Suchwörtern aus dem Zitat bei Twitter, nicht weiterkomme. Vergeblich. Ich grenzte die Suche mit anderen Stichwörtern ein. Wieder vergeblich. Bis ich schließlich durch Zufall die richtigen eingab und irgendwo bei den Suchergebnissen die Quellengaben Mein Weltbild“ beziehungsweise „Wie ich die Welt sehe“ fand. Also nochmal Mein Weltbild geöffnet, und siehe, da stand die korrekte Version:
Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht mehr wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen. Das Erlebnis des Geheimnisvollen – wenn auch mit Furcht gemischt – hat auch die Religion gezeugt. Das Wissen um die Existenz des für uns Undurchdringlichen, der Manifestationen tiefster Vernunft und leuchtendster Schönheit, die unserer Vernunft nur in ihren primitivsten Formen zugänglich sind, dies Wissen und Fühlen macht wahre Religiosität aus; in diesem Sinn und nur in diesem gehöre ich zu den tief religiösen Menschen. Einen Gott, der die Objekte seines Schaffens belohnt und bestraft, der überhaupt einen Willen hat nach Art desjenigen, den wir an uns selbst erleben, kann ich mir nicht einbilden. Auch ein Individuum, das seinen körperlichen Tod überdauert, mag und kann ich mir nicht denken: mögen schwache Seelen aus Angst oder lächerlichem Egoismus solche Gedanken nähren. Mir genügt das Mysterium der Ewigkeit des Lebens und das Bewusstsein und die Ahnung von dem wunderbaren Bau des Seienden sowie das ergebene Streben nach dem Begreifen eines noch so winzigen Teiles der in der Natur sich manifestierenden Vernunft.Das Zitat Einsteins ist also aus dem Zusammenhang gerissen. Es müsste lauten:
(Albert Einstein: Wie ich die Welt sehe. In Albert Einstein: Mein Weltbild, hrsg. von Carl Seelig. Ullstein 2005, S. 420f.; Erstdruck Amsterdam: Querido 1934; zitiert nach der Downloadversion http://de.ebook2free.com/archives/5809)
„Wer es nicht kennt und sich nicht mehr wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen.“Da der Leser nicht wissen kann, was „es“ bedeutet, könnte man sagen:
„He who knows it not and can no longer wonder, no longer feel amazement, is as good as dead, a snuffed-out candle.“
„Wer das Geheimnisvolle nicht kennt und sich nicht mehr wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen.“
Aber woher kommen diese unterschiedlichen Zitierweisen? Ganz einfach: Sie sind eine Rückübersetzung aus der englischen Übersetzung von Mein Weltbild durch Alan Harris (The World As I See It. New York: Covici 1934; zitiert nach der Downloadversion http://lib.ru/FILOSOF/EJNSHTEJN/theworld_engl.txt – Danke für die Downloadmöglichkeit auf einer russischen(!) Site):
The fairest thing we can experience is the mysterious. It is the fundamental emotion which stands at the cradle of true art and true science. He who knows it not and can no longer wonder, no longer feel amazement, is as good as dead, a snuffed-out candle. It was the experience of mystery—even if mixed with fear—that engendered religion. A knowledge of the existence of something we cannot penetrate, of the manifestations of the profoundest reason and the most radiant beauty, which are only accessible to our reason in their most elementary forms—it is this knowledge and this emotion that constitute the truly religious attitude; in this sense, and in this alone, I am a deeply religious man. I cannot conceive of a God who rewards and punishes his creatures, or has a will of the type of which we are conscious in ourselves. An individual who should survive his physical death is also beyond my comprehension, nor do I wish it otherwise; such notions are for the fears or absurd egoism of feeble souls. Enough for me the mystery of the eternity of life, and the inkling of the marvellous structure of reality, together with the single-hearted endeavour to comprehend a portion, be it never so tiny, of the reason that manifests itself in nature.*Als Anfangssatz habe ich auch „Das kosmische Erlebnis der Religion ist das stärkste und edelste Motiv naturwissenschaftlicher Forschung“ gefunden. Dieser Satz stammt jedoch aus einem anderen Essay Einsteins, nämlich aus Religion und Wissenschaft (Religion and Science) und lautet richtig:
Andererseits aber behauptet ich, daß die kosmische Religiosität die stärkste und edelste Triebfeder wissenschaftlicher Forschung ist. (Mein Weltbild, S. 438)Der Zusatz
On the other hand, I maintain that cosmic religious feeling is the strongest and noblest incitement to scientific research.
Meine Religion besteht in der demütigen Anbetung eines unendlichen geistigen Wesens höherer Natur, das sich selbst in den kleinen Einzelheiten kundgibt, die wir mit unseren schwachen und unzulänglichen Sinnen wahrzunehmen vermögen. Diese tiefe Überzeugung von der Existenz einer höheren Denkkraft, die sich im unerforschlichen Weltall manifestiert, bildet den Inhalt meiner Gottesvorstellunggehört ebenfalls nicht zu dem eigentlichen Zitat. Leider habe ich bisher als Quelle nur gefunden: „Alice Calaprice (Hrsg.): Einstein sagt, Piper 1996“. Das reicht mir aber nicht. Nun könnte ich mir das Buch natürlich besorgen, aber das wird mir zu teuer. Falls es also jemand von meinen geneigten Leser besitzt, würde ich mich über die Angabe der tatsächlichen Quelle sehr freuen.
Auf jeden Fall bin ich wiedereinmal schockiert, wie mit Zitaten umgegangen wird.
Freitag, 29. April 2011
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
In order to be a perfect member of a flock of sheep, one has to be, foremost, a sheep.
(Übersetzung: The Ultimate Quotable Einstein, S. 188)
Auch
For being an irreproachable member of a flock of sheep, above all you have to be a sheep.
In order to be a splendid member of a flock of sheep, you have to be a sheep, in first place.
In order to be an immaculate member of a flock of sheep, one must above all be a sheep oneself.
In order to be an irreproachable member of a flock of sheep, most notably one has to be a sheep.
To be an irreproachable member of a flock of sheep, it is mandatory, first of all, to be a sheep.
In order to form an immaculate member of a flock of sheep one must, above all, be a sheep.
Albert Einstein
(Aphorismen für Leo Baeck. In Mein Weltbild, S. 622 f.)
In order to be a perfect member of a flock of sheep, one has to be, foremost, a sheep.
(Übersetzung: The Ultimate Quotable Einstein, S. 188)
Auch
For being an irreproachable member of a flock of sheep, above all you have to be a sheep.
In order to be a splendid member of a flock of sheep, you have to be a sheep, in first place.
In order to be an immaculate member of a flock of sheep, one must above all be a sheep oneself.
In order to be an irreproachable member of a flock of sheep, most notably one has to be a sheep.
To be an irreproachable member of a flock of sheep, it is mandatory, first of all, to be a sheep.
In order to form an immaculate member of a flock of sheep one must, above all, be a sheep.
Albert Einstein
(Aphorismen für Leo Baeck. In Mein Weltbild, S. 622 f.)
Freitag, 15. April 2011
Einstein, Schopenhauer und der freie Wille
Albert Einstein schreibt in Mein Weltbild:
„An Freiheit des Menschen im philosophischen Sinne glaube ich keineswegs. Jeder handelt nicht nur unter äußerem Zwang, sondern auch gemäß innerer Notwendigkeit. Schopenhauers Spruch: „Ein Mensch kann zwar tun, was er will, aber nicht wollen, was er will“, hat mich seit meiner Jugend lebendig erfüllt und ist mir beim Anblick und beim Erleiden der Härten des Lebens immer ein Trost gewesen und eine unerschöpfliche Quelle der Toleranz. Dieses Bewusstsein mildert in wohltuender Weise das leicht lähmend wirkende Verantwortungsgefühl und macht, dass wir uns selbst un die die anderen nicht gar zu ernst nehmen; es führt zu einer Lebensauffasung, die auch besonders dem Humor sein Recht läßt.“ (S. 12; http://gedankenfrei.files.wordpress.com/2009/01/mein-weltbild-albert-einstein.pdf)
„In human freedom in the philosophical sense I am definitely a disbeliever. Everybody acts not only under external compulsion but also in accordance with inner necessity. Schopenhauer's saying, that „a man can do as he will, but not will as he will,“ has been an inspiration to me since my youth up, and a continual consolation and unfailing well-spring of patience in the face of the hardships of life, my own and others’. This feeling mercifully mitigates the sense of responsibility which so easily becomes paralyzing, and it prevents us from taking ourselves and other people too seriously; it conduces to a view of life in which humour, above all, has its due place.“ (The World As I See It, S. 2)
Ähnlich hatte das Einstein bereits 1932 in seinem Glaubensbekenntnis geschrieben:
Ich glaube nicht an die Freiheit des Willens. Schopenhauers Wort: „Der Mensch kann wohl tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will“, begleitet mich in allen Lebenslagen und versöhnt mich mit den Handlungen der Menschen, auch wenn sie mir recht schmerzlich sind. Diese Erkenntnis von der Unfreiheit des Willens schützt mich davor, mich selbst und die Mitmenschen als handelnde und urteilende Individuen allzu ernst zu nehmen und den guten Humor zu verlieren.(Das ganze Glaubenbekenntnis können Sie hier lesen und auch hören, denn Einstein sprach es im Auftrag und zu Gunsten der Deutschen Liga für Menschenrechte, auf Schallplatte. Einen Ausschnitt daraus – das oben genannte Zitat – haben die Fantastischen Vier unter dem Titel Albert und die Philosophie in ihr Album Lauschgift aufgenommen.)
Nur hat das Schopenhauer so nie gesagt. Vermutlich zitiert Einstein eine dieser beiden Haltungen Schopenhauers zum freien Willen:
Daher bleibt die Frage: ist der Wille selbst frei? – Hier war nun also der Begriff der Freiheit, den man bis dahin nur in Bezug auf das Können gedacht hatte, in Beziehung auf das Wollen gesetzt worden und das Problem entstanden, ob denn das Wollen selbst frei wäre. Aber diese Verbindung mit dem Wollen einzugehn, zeigt, bei näherer Betrachtung, der ursprüngliche, rein empirische und daher populäre Begriff von Freiheit sich unfähig. Denn nach diesem bedeutet „frei“ – „dem eigenen Willen gemäß“: frägt man nun, ob der Wille selbst frey sey; so frägt man, ob der Wille sich selbst gemäß sey: was sich zwar von selbst versteht, womit aber auch nichts gesagt ist. Dem empirischen Begriff der Freiheit zufolge heißt es: „frei bin ich, wenn ich thun kann, was ich will“: und durch das, „was ich will“ ist schon die Freiheit entschieden. Jetzt aber, da wir nach der Freiheit des Wollens selbst fragen, würde demgemäß diese Frage sich so stellen: „kannst du auch wollen was du willst?" — welches herauskommt, als ob das Wollen noch von einem andern, hinter ihm liegenden Wollen abhänge. Und gesetzt, diese Frage würde bejaht; so entstände alsbald die zweite: „kannst du auch wollen, was du wollen willst?“ und so würde es ins Unendliche hinausgeschoben werden, indem wir immer ein Wollen von einem früheren oder tiefer liegenden abhängig dächten und vergeblich strebten, auf diesem Wege zuletzt eines zu erreichen, welches wir als von gar nichts abhängig denken und annehmen müßten. (Arthur Schopenhauer: Ueber die Freiheit des menschlichen Willens. In Die beiden Grundprobleme der Ethik, behandelt in zwei akademischen Preisschriften. 2. Aufl. Brockhaus 1860, S. 6f.; die kursiven Stellen sind im Original gesperrt gedruckt)Über die Freiheit des menschlichen Willens ist die Schrift, die Schopenhauer auf die Frage „Num liberum hominum arbitrium e sui ipsius conscientia demonstrari potest?“ – Läßt die Freiheit des menschlichen Willens sich aus dem Selbstbewusstsein beweisen?* – der Königlich Norwegischen Societät der Wissenschaften zu Drontheim“ 1837 einreichte. Die Preisschrift wurde am 26. Januar 1839 mit einer Medaille preisgekrönt – nur war Schopenhauer der einzige Teilnehmer … (Mehr dazu u. a. hier)
...
„du kannst thun, was du willst: aber du kannst, in jedem gegebenen Augenblick deines Lebens, nur Ein Bestimmtes wollen und schlechterdings nichts Anderes, als dieses Eine.“ (S. 24)
*Deutsch nach Schopenhauer
Donnerstag, 14. April 2011
Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen
Ein berühmter Spruch Albert Einsteins soll lauten:
Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen (auch Die Welt ist nicht gefährlich wegen denen, die Schlechtes tun, sondern wegen denen, die zusehen und machen lassen).
The world is not threatened by evil people, but by those who allow evil to take
place (auch The world is not threatened by the bad people but for those who allow evil und viele weitere Versionen).
Le monde ne sera pas détruit par ceux qui font le mal, mais par ceux qui les regardent sans rien faire.
Nur gibt es dafür weder in Deutsch, Englisch oder Französisch einen Beleg, ebenso wenig für die Version „The world is a dangerous place, not because of those who do evil, but because of those who look on and do nothing“ (oder auch „The world is a dangerous place to live, not because of the people who are evil, but because of the people who don't do anything about it“) mit der Übersetzung „Die Welt ist ein gefährlicher Platz um zu leben, dies liegt jedoch nicht an den bösen Leuten, sondern an jenen, die nichts gegen sie tun“ beziehungsweise „Die Welt ist viel zu gefährlich um auf ihr zu leben. Nicht wegen der Menschen die Schlechtes tun, sondern wegen der Menschen die sie gewähren lassen“.
Tatsächlich hat Einstein in seiner Hommage an Pablo Casals vom 30. März 1953 gesagt:
Die Wertschätzung Pablo Casals’ als großen Künstler braucht fürwahr nicht auf mich zu warten, denn hierin herrscht Einstimmigkeit unter den Auguren. Was ich aber an ihm besonders bewundere, ist seine charaktervolle Haltung nicht nur gegen die Unterdrücker seines Volkes, sondern auch gegen alle diejenigen Opportunisten, die immer bereit sind, mit dem Teufel zu paktieren. Er hat klar erkannt, daß die Welt mehr bedroht ist durch die, welche das Übel dulden oder ihm Vorschub leisten, als durch die Übeltäter selbst.
Il n’était certes pas nécessaire d'attendre ma voix pour proclamer en Pablo Casals un très grand artiste, car à cet égard les avis autorisés sont unanimes.
Ce que j’admire cependant particulièrement en lui, c'est sa ferme attitude non seulement à l'endroit des oppresseurs de son peuple, mais également à l'endroit des opportunistes tourjours prêts à pactiser avec le diable.
Il a su comprendre avec beaucoup de clairvoyance que le monde court un plus grand danger de la part de ceux qui tolèrent le mal ou l'encouragent que de la part de ceux-là mêmes qui le commettent.**
It is certainly unnecessary to await my voice in acclaiming Pablo Casals as a very great artist, since all who are qualified to speak are unanimous on this subject. What I particularly admire in him is the firm stand he has taken, not only against the oppressors of his countrymen, but also against those opportunists who are always ready to compromise with the Devil. He perceives very clearly that the world is in greater peril from those who tolerate or encourage evil than from those who actually commit it.(In Josep Maria Corredor: Conversations avec Pablo Casals: Souvenirs et opinions d'un musicien Pablo Casals. A. Michel, 1955, S. 15. Die englische Übersetzung erschien in Josep Maria Corredor: Conversations with Casals. Dutton, 1957, S. 11; deutsche Version zitiert nach Wikiquote**)
*Einstein bezieht sich mit diesen Worten auf Casals Kampf gegen Franko.
**Dank an den unbekannten Nutzer, der mir den Link zu deutschen Übersetzung gab
Samstag, 26. März 2011
Einstein, die möglichen Waffen im 4. Weltkrieg und das Bikini-Atoll
Heute morgen las ich dieses Zitat von Albert Einstein und dachte, fein, dazu findest du sicher schnell die Quelle und kannst es gleich in den Blog stellen:
Ich weiß nicht, mit was der 3. Weltkrieg ausgetragen wird. Aber beim 4. Weltkrieg werden sie mit Steinen und Stöcken kämpfen.
Und damit ging es los. Eine Quelle fand ich nicht, dafür aber diverse unterschiedliche Zitierungen. Abgesehen vom Wortlaut nahm Einstein an, dass sie mit Pfeil und Bogen, mit Stöcken, mit Steinen und Keulen, Keulen und Äxten oder nur mit Keulen oder gar Steinkeulen kämpfen werden.
Nun gut, dachte ich, die unterschiedlichen Zitierweisen liegen an der Übersetzung, und forschte nach dem Originalzitat. Aber auch das war nicht einfach. Es gibt nämlich auch im Englischen diverse Zitierweisen.
Bemerkenswert fand ich dieses Zitat, allerdings wurde es nur einmal genannt:
World war 1 and 2 were fought with guns and bombs, world war 3 will be fought with lazer guns and nuclear weapons, world war 4 will be fought with sticks and stones.
Die meist gebrauchte Zitierweise ist
I know not with what weapons World War III will be fought, but World War IV will be fought with sticks and stones.
Das mit den stick and stones – Stöcken und Steinen – fand ich in allen Zitaten. Damit war die Waffenart geklärt.
Nun suchte ich die Quelle. Zu dem genannten Zitat fand ich erst einmal nichts, jedoch eine für diese Version »I do not know the weapons with which World War III will be fought, but I can assure you that World War IV will be fought with sticks and stones« und zwar: »O. Nathan and H. Nordon: Einstein on Peace (New York, 1968), pp. 31–42«.
Beim weiteren Suchen merkte ich, dass die berühmten Worte Teil eines Interviews waren. Und zwar antwortete Einstein auf die Frage »With what weapons will World War III be fought?« »That I don't know. But World War IV will be fought with sticks and stones«. Oder ähnlich. Denn auch die Antwort wird unterschiedlich zitiert, unter anderem mit diesen Worten: »I know not with what weapons World War III will be fought, but World War IV will be fought with sticks and stones, indicating the end of civilization.«
Und schließlich fand ich auch die Quelle: »From an interview, “Einstein at Seventy” with Alfred Werner, Liberal Judaism 16 (April–May 1949), 12. Einsteins Archives 30–1104, p. 9 of typescript« und das offensichtlich korrekte Zitat:
I don't know. But I can tell you what they will use in the Fourth—Rocks!
Und nun ist von stick and stones gar nicht mehr die Rede …
– Es heißt auch, dass Einstein dem damaligen Präsidenten der USA, Harry S. Truman, im Zusammenhang mit der möglichen Entwicklung der Atombombe geschrieben habe: »I know not with what weapons World War III will be fought, but World War IV will be fought with sticks and stones.« Belegt ist das jedoch nicht. –
Ich freute mich also, Originalzitat mitsamt Quelle gefunden zu haben, zumal diese auch an anderer Stelle genannt wurden (doppelt hält bekanntermaßen besser), und wollte endlich das Zitat einstellen. Aber dann entdeckte ich im Yale Book of Quotations, dass das Zitat zwar Einstein zugeschrieben werde, dass jedoch der Historiker Preston William Slosson laut Washington Post vom 16. Juli 1948 gesagt habe: »World War IV will be fought with bows and arrows.«
Nun ist zwar auch einmal von Pfeil und Bogen die Rede, aber ich war ganz verwirrt. Denn andererseits wird Einstein auch schon im Jahr 1948 in The Rotarian mit den Worten aus dem Interview zitiert. Wie passt das mit dem Interview zu Einsteins 70. zusammen, wenn Einstein doch erst am 14. März 1949 70 Jahre alt wurde?
Also habe ich noch einmal recherchiert. Und siehe da, Slosson ist gar nicht der einzige, dem dieser Ausspruch zugesprochen wird: Auf der Seite von Quote Investigator fand ich unter der Überschrift: »The Futuristic Weapons of WW3 Are Unknown, But WW4 Will Be Fought With Stones and Spears [man beachte die neue Waffenart Steine und Speere] – Omar Bradley? Albert Einstein? Young Army Lieutenant? Walter Winchell? Joe Laitin? James W. Fulbright?« die Antwort: Zuallererst war es ein U.S. Army Lieutenant auf dem Bikini-Atoll, der diese Worte gesagt hatte. Und zwar antwortete er Reportern, die ihn fragten, welche Waffen im nächsten Krieg benutzt werden mit »I dunno, but in the war after the next war, sure as Hell, they’ll be using spears!« Einstein und andere haben seine Worte in unterschiedlichen Versionen in den Jahren danach nur zitiert. (Zum empfehlenswerten Nachlesen hier der Link: http://quoteinvestigator.com/2010/06/16/future-weapons/)
Tatsächlich war also im ursprünglichen Zitat nur von Speeren die Rede.
Jedenfalls war es nichts mit dem Schnell-mal-ein-Zitat-Einstellen … Aber das war auch gut so, denn ich hätte Einstein gar nicht zitieren dürfen, da er noch nicht 70 Jahre tot ist.
Ich würde generell abraten, das Zitat »Ich weiß nicht mit was der 3. Weltkrieg ausgetragen wird. Aber beim 4. Weltkrieg werden sie mit Steinen und Stöcken kämpfen« auf Websites und wo auch immer zu verwenden, weil es eindeutig falsch ist. Und weil der eigentliche Urheber ein namenloser Lieutenant auf dem Bikini-Atoll ist …
Samstag, 12. März 2011
Betr.: Urheberrecht Albert Einstein
Die Rechte an Albert Einsteins (gest. 1955) literarischen Werken liegen bei der Hebräischen Universität in Jerusalem. Die Universität hat Einsteins Namen auch als Marke eintragen lassen.
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